duplicate content vermeiden

4 Wege Duplicate Content zu vermeiden

302 redirect, canonical tag oder hreflang – Hand auf’s Herz: haben Sie immer parat, wo die Unterschiede liegen? Im Folgenden werden die grundlegenden Unterschiede erläutert.

Manchmal kann man Duplicate Content auf einer Website oder unterschiedlichen (Länder-) Domains einfach nicht vermeiden. Dies kann verschiedenste Gründe haben: Angefangen mit URL-Parametern und Session IDs, über druckerfreundliche Seiten bis hin zur Notwendigkeit, auf .co.uk und .com identische Inhalte bereit zu stellen.

Suchmaschinen stehen bei Duplicate Content aber aus vielerlei Gründen vor einem Problem!

Welche Seite sollen sie in den Index aufnehmen?

Wie sollen sie mit der Link Metrik verfahren ? Welche Seite sollen sie durch eingehende Links  im Ranking aufwerten?

Welche Seite sollen sie letztlich bei den Suchergebnissen anzeigen?

Im Folgenden möchte ich vier verschiedene Wege aufzeigen, wie man  Suchmaschinen klar machen kann, welche URL Priorität haben soll.

Weiterleitung 301

Über einen Redirect 301 kann man den kompletten Traffic und die SEO-Relevanz einer Seite weiterleiten. Dies führt allerdings dazu, dass die alte Seite, von der aus weitergeleitet wird, nicht mehr im Zugriff ist.

Canonical Tag

Google im Jahr 2009 das Canonical Tag eingeführt, um genau dieses Problem zu lösen.
Ähnlich wie ein 301 Redirect den kompletten Traffic UND den Link Juice einer Seite weiterleitet, so leitet das Canonical Tag lediglich den Link Juice weiter. Die Seite bleibt aber weiterhin im Netz ansteuerbar und ist somit für die meisten Anwendungsfälle die eleganteste Lösung.

noindex

Eine weitere Möglichkeit für Klarheit darüber zu schaffen, welche Seite in den Index aufgenommen werden soll, besteht darin, eine (oder mehrere) Seite von der Indizierung komplett auszuschließen. Diese Möglichkeit bietet das Meta Tag „noindex“.
Durch den Einsatz von „noindex“ werden die Seiten zwar gecrawlt, aber nicht in den Index aufgenommen.

hreflang

Die dritte Möglichkeit bei doppeltem Content den Suchmaschinen Klarheit zu verschaffen, ist das hreflang Markup. Durch dieses Markup werden Seiten als rein sprachliche Variante einer anderen Seite deklariert. Dies hilft Suchmaschinen dabei auszusuchen, welche Seite in den Index aufgenommen werden soll.
Hierbei gilt jedoch zu beachten: Google und Yandex verwenden das hreflang Markup, Bing hingegen setzt auf Meta Tags um die Sprache anzugeben.

Weitere Informationen zur Vermeidung von Duplicate Content bietet Google auf seiner Support Seite.

Oder in diesem Video:

2 Kommentare

Trackbacks & Pingbacks

  1. […] Kopien des Contents bereits woanders zu finden sind. Dies bedeutet, dass man noch vorsichtiger mit Duplicate Content sein sollte als dies ohnehin schon der Fall […]

  2. […] die notwendigen technischen Maßnahmen ergreifen, um Google dabei zu helfen mit diesem sogenannten Duplicate Content richtig […]

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